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Ernährungsplan für Rennmäuse

Trockenfutter & Gemüse
Täglich
  • Artgerechtes Trockenfutter (Ohne Getreide, Pellets und Zusatzstoffe)

Gemüse oder/und Kräuter

  • Paprika
  • Karotte
  • Fenchel
  • Brokkoli
  • Salat
  • Mangold
  • Tomate
  • Zucchini
  • Gurke
  • Speisekürbis
  • Sellerie
  • Rote Beete
  • Pastinake
  • Topinambur
  • Kräuter, Blätter, Blüten (siehe Pflanzenliste)
Früchte
(0-1x/Woche)
  • Apfel
  • Birne
  • Banane
  • Heidelbeere
  • Himbeere
  • Preiselbeere
  • Erdbeere
  • Traube
  • Sanddorn
  • Gogibeere
  • Honigmelone
  • Zuckermelone
  • Wassermelone
Nüsse & Kerne:
(0-1x/Woche)
  • Haselnuss
  • Walnuss
  • Erdnuss
  • Pinienkerne
  • Mandel
  • Kokosnussflocken
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne
  • Zucchinikerne
Zum Aufbau:
(1x Monat/Sonderfall)
  • Laktosefreier/s Topfen oder Joghurt
  • Gekochte Nudel
  • Haferflocken
  • Dinkelflocken
  • Puffreis
  • Zusätzliche tierische Proteine (Mehlwürmer, Heuschrecke frisch/getrocknet)
    Bei Krankheit:
  • 5-Kornbrei von Hipp, Gemüsegläser Hipp, Päppelbrei von Steppenlemming

Trockenfutter

Rennmäuse ernähren sich auch in freier Wildbahn von verschiedenen Sämereien, Kräutern und Früchten. Deshalb sollte ein Rennmausfutter auch sehr ausgewogen sein. Im Handel gibt es leider kein Futter welches wirklich gesund und artgerecht ist. Fast alle haben Pellets, die meist nur aus Pflanzenabfällen bestehen. Das wohl bekannteste und von vielen Geschäften hochgelobte Bunny Basic oder Expert ist komplett überteuert und hat viel zu wenige Zutaten, die zudem noch eher schlechte Qualität aufweisen. Ein großes Problem bei industriell hergestelltem Futter ist die Gefahr der Einschleppung von Futtermittelmotten und Kornkäfern. Viel besser ist es also zu bestellen und/oder selber zu mischen. In Deutschland gibt es viele Anbieter mit guten Rennmausfutter, aber der Versand ist leider sehr hoch. Zum Selbermischen ist es wichtig, dass man 60% mehlhaltige Samen und 40 % ölhaltige Samen hernimmt. Gut aufgelistet sind sie zB auf " Hansemanns -team.de", wo man auch ohne Versand ab 29€ bestellen kann. Eine andere Variante wäre Kanarienfutter als Basis zu nehmen. Essentiell sind auch Trockenfrüchte, Trockengemüse, bisschen Getreide, Nüsse und Eiweiß in Form von Insekten. Dies ist eher ein kleinerer Anteil und kann je nach Gewicht der Maus variiert werden. Auch getrocknete Kräuter und Laub sollte dabei sein. Im Sommer kann man sie aber auch frisch anbieten. Heu darf und kann natürlich auch täglich angeboten werden. Bei " Steppenlemmings.at" gibt es tolles Erlebnisfutter (zB Hirse zum Knabbern) und echt leckere handgemachte Leckereien.

BluetentraumRennmaus-Tirol Herbstmix

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Eine weitere Variante wäre bei mir zu bestellen. Gerne biete ich einen Rennmausmix an, den ich naturnah nach Jahreszeiten angepasst habe. Ich ernte teilweise meine Zutaten selbst aus meinem Garten und orientiere mich an dem Sistermannkonzept. Der Erlös für das Futter fließt zudem in meine Pflegestelle. Per Versand oder Selbstabholung , ich mische auch gern nach Wunsch!

Links: Nicht Artgerecht (Multifit), Rechts: Artgerecht (Futterkrämerei)

Frischfutterliste

Neben Trockenfutter ist es enorm wichtig seinen kleinen Lieblingen auch etwas Frisches anzubieten. Viele Vitamine und Flüssigkeit wird dadurch aufgenommen und trägt zu einer gesunden Verdauung bei. Dies steigert das Wohlbefinden allgemein. Dazu schmeckt es auch noch super!

Allgmein

Ganz wichtig ist dabei das sogenannte Anfüttern. Und zwar bedeutet dies, dass man die Tiere erst auf das neue Futter gewöhnen muss. Deswegen ist es wichtig langsam mit dem Frischfutter zu beginnen. Anfangs das Trockenfutter reduzieren und immer nur Wenig in das Gehege legen. Etwa ein Löwenzahnblatt oder eine Scheibe Karotte. Normalerweise wird das Neue inspiziert und gegebenenfalls angeknabbert. Wird es innerhalb von ein paar Stunden nicht gefressen, muss man es wieder herausnehmen. Das ist nicht als Fehlschlag zu deuten, sondern die Kleinen haben mal probiert und überlegen es sich. Sie wissen oft nicht, ob das was man ihnen gibt giftig ist und so warten sie oft ab ob etwas passiert. Man wiederhohlt dies ein paar Tage, bis es gerne gefressen wird. Jeden Tag gibt es mehr davon. Nun kann man besonders im Sommer gut die Hälfte des Futters (etwa eine Hand voll oder so viel gefressen wird) frisch füttern. Im Winter kann man dann statt Gräser und Kräuter mehr Gemüse geben.

Gemüse

Ich persönlich füttere Gemüse eher im Winter, da es dort weniger von Draußen gibt. Aber es kann natürlich gern das ganze Jahr über gefüttert werden. Dabei ist immer zu beachten, dass nicht bei allen Gemüsesorten gleich viel gefüttert werden soll. Generell eignen sich biologisch angebaute Sachen besser zum Verfüttern. Paprika, Karotten, Zucchini, Kürbis, Gurke, ab und zu Tomaten sind sehr beliebt. Brokkoli und andere Kohlgewächse eignen sich ebenfalls, aber nur in geringen Mengen, da es verdauungstechnisch zu Problemen kommen kann

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Leckerlies

Obst eignet sich super als Leckerlie. Mehr als 1x in der Woche sollte man nichts Süßes geben. Man kann ihnen ein kleines Stück (Fingerkuppengroß) Apfel, Birne, Banane, Erdbeeren oder Himbeeren geben. Genau so sind Nüsse als Ausnahme zu sehen, da zu viel Fett genau so nicht gesund ist. Ab und zu kann man eine Erdnuss (am Liebsten in der Schale), Haselnuss, Mandel oder Walnuss (Schale leider zu hart) geben. Meine Mäuse bekommen gelegentlich zum Energieauftanken einen Esslöffel fettarmes, laktosefreies Naturjoghurt. Auch mal eine gekochte Nudel ist da erlaubt. Käse dürfen sie nicht bekommen! Sehr gut zum aufpäppeln eignen sich auch Haferflocken. Mehlwürmer sind immer sehr beliebt, lebendig oder getrocknet, ein proteinreicher Bissen. Sonnenblumenkerne, Pinienkerne und Kürbiskerne sind absolute Favoriten bei den kleinen Nagern und eignen sich besonders gut um von der Hand gefüttert zu werden.

Kräuter, Gräser und Laub

Besonders wenn der Frühling eingezogen ist, bietet es sich an für seinen kleinen Nager zu Pflücken. Auch Hamster, Degus und Chinchillas sind davon sehr begeistert. Besonders Löwenzahn, Wegerich und Klee eignet sich zum Anfangen super und wächst eigentlich überall. Dazu haben viele Wildkräuter auch heilende Eigenschaften die viele Erkrankungen vorbeugen können. Alle heimischen Gräser sind fressbar. Laub wie von der Haselnuss oder Birke wird gern gefressen und bietet genug zum Nagen. Buche, Spitzahorn sind ebenfalls beliebt. Nadelbäume dürfen gerne in Maßen gefressen werden, da nach neuestem Wissensstand die ätherischen Öle nur in geringen, sogar gesunden, Mengen vorhanden sind. Harze scheinen für Rennmäuse in wenigen Mengen nicht gefährlich zu sein.

Ein kleiner Überblick über fressbare Pflanzen

Ebenfalls für Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Degus und Chinchillas geeignet. Auch Reptilien wie Bartagamen und Schildkröten können davon fressen.

Kräuterliste Frühling

Kräuterliste für den Frühling

Kräuterliste Sommer

Kräuterliste für den Sommer

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